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16-01-05

Evangelist Andreas Hübner: Doch ein Patentrezept

Wie oft habe ich gehört: "Es gibt kein Patentrezept für die Probleme dieser Welt!" - Aber dieser Ausspruch ist nicht wahr. Denn gewissermaßen gibt es doch ein Patentrezept. Auch wenn die Lösung so einfach erscheint, dass viele sie töricht finden:
"Jesus Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben" ist tatsächlich die Lösung für jedes nur erdenkliche Problem.
Alle Dinge sind möglich mit Gott.


Er ist die Antwort auf jede Not, der Heiler aller Krankheit, er vergibt ohne Vorhaltungen, er segnet aus seinem unerschöpflichen Reichtum. "...der da vergibt alle deine Sünde, der da heilt alle deine Krankheiten." (Psalm 103, 2)

Wie sehr sollte unser Herz mit Freude erfüllt sein, ihn gefunden zu haben. Wir sollten die Gute Botschaft von den Hausdächern rufen: "Sucht nicht mehr länger - wir haben das Patentrezept, es heißt «jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden»!"

Wir dürfen das Evangelium nicht in unsere vier Wände einsperren, es ist nur dann lebendig, wenn es aller Welt gepredigt wird, so wie Jesus selbst es uns aufgetragen hat. Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, mit lautester Stimme den Nationen zu verkündigen: "Christus, der Retter, ist da!" Manch Schlafender mag aufwachen und daran Anstoß nehmen, doch dies ändert nichts an der Tatsache, dass der Missionsbefehl nicht Jesu Vorschlag, sondern Jesu Gebot an uns ist.

Erfüllen wir unseren Teil des Auftrags, so dürfen wir erleben, wie Gott seinen Teil erfüllt und sich durch Zeichen und Wunder verherrlicht, so, wie wir es zum Beispiel während unserer Großevangelisationen in aller Welt immer wieder erleben: Die Blinden sehen, die Tauben hören, die Lahmen gehen, Tausende und Abertausende empfangen Jesus Christus als ihren Herrn und Retter! - Das ist Christus in Aktion. - Derselbe Christus, der schon vor zweitausend Jahren "umherging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren" (Apg. 10, 38). Wollen wir Christus und die mächtigen Manifestationen der Salbung des Heiligen Geistes erleben, dann müssen wir tun, was er uns geboten hat. Statt uns mit dem Evangelium in die Abgeschiedenheit unserer Häuser und Kirchenmauern zurückzuziehen, müssen wir gehen, nicht aus eigener Kraft, sondern ausgerüstet mit göttlicher Salbung.


Deutschland und Europa

Als ich einmal von einer großen Tageszeitung in Nigeria gefragt wurde, wie mein Rat an den Präsidenten des Landes lautet, sagte ich: "Diese Nation kann nur in völligem Vertrauen auf Jesus Christus wiederhergestellt werden!" Auch in Deutschland und Europa erleben wir den Zusammenbruch der viel gepriesenen Systeme, zum Beispiel im Gesundheits- und Sozialwesen. Ich wage es, meine Stimme zu erheben und bin gewiß: Auch Deutschland wird Gottes heilende Kraft erleben, wenn es sich Gottes Patentrezept verschreiben läßt, wenn es sich demütigt, betet, Gottes Angesicht sucht, von den bösen Wegen umkehrt, dann wird Gott vom Himmel her hören und das Land heilen! (2. Chr. 7, 14).

Lassen Sie uns besser noch heute damit anfangen, jedem Haus das Wort vom Kreuz zu predigen. Vielleicht hat Gott Sie selbst zu einem feurigen Evangelisten berufen, der jeden Winkel des Landes in Brand setzen wird?

Strecken Sie sich aus nach seiner Salbung, Gott vermag auch Sie zu gebrauchen!


Göttliche Autorität

Sehe ich in das Alte Testament, so finde ich es immer wieder erstaunlich, wie das Wort eines einzigen Dieners Gottes ganze Nationen verändert hat. Mose zum Beispiel wurde von Gott gebraucht, die zehn Plagen über das Land Ägypten auszurufen. Ein Wort von Mose, gesprochen in der Autorität Gottes, reichte, und Gottes Gericht wurde selbst in den entlegensten Winkeln des Landes wirksam. -
Wieviel mehr will Gott uns in dieser Zeit des neuen Bundes gebrauchen, seine Gnade bis in die entlegensten Winkel des Landes auszurufen, ja sogar bis zu den Enden der Erde!

Gebrauchen wir den Namen Jesus Christus, so werden wir erleben, wie jedes Knie sich beugen und jede Zunge Gott bekennen wird (Römer 14, 11).


Von Sicheln und Mähdreschern

Vor einigen Jahrzehnten sagte einmal jemand, die Zeit der Sichel sei vorüber, dies seien die Zeiten des Mähdreschers. Dies mag damals richtig gewesen sein, ist jedoch heutzutage völlig überholt. Dies sind nicht mehr die Zeiten des Mähdreschers, dies sind die Zeiten einer solch gewaltigen Ernte, dass diese einzig und allein in völliger Hingabe an Jesus Christus in der Kraft des Heiligen Geistes eingeholt werden kann. Jedes herkömmliche Netz würde reißen, jede bisher bekannte Methode der Evangelisation versagen. Dies ist nicht eine Erweckung von Menschenhand, sondern eine Erweckung vom Himmel, hervorgebracht durch Männer und Frauen, die ihr Leben auf den Altar des Herrn legen und in großer Kühnheit Gottes Wort predigen. Wir stehen an der Schwelle zur größten Erweckung aller Zeiten.



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Genehmigung der Autoren bzw. Glaube.de.
Textbearbeitung: Susanne Dwehus / Redaktionsmitarbeiterin Glaube.de
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Autor: Evangelist Andreas Hübner, www.jesustotheworld.com
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