Pastor Bayless Conley: Vor allem

Er sagte, Sie sollen drei Dinge erfahren, die absolute Priorität haben. Sie wollen wissen, was diese drei Dinge sind? Bleiben Sie dran, denn darüber werde ich lehren.
3.Johannes 1.
3.Johannes 1-2
„Der Älteste an Gajus, den Lieben, den ich lieb habe in der Wahrheit. Mein Lieber, ich bete, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht."
Ein Gebet mit einem dreifachen Segen: „Ich bete, dass es dir in allen Dingen gut gehe und du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht."
Ein Gebet um materiellen, körperlichen und geistlichen Segen. Mir gefällt die Old King James Übersetzung dieses Verses, die den griechischen Urtext sehr genau wiedergibt. Die Old King James sagt: „Geliebter, ich wünsche vor allem, dass es dir gut geht und dass du gesund seist, so wie es deiner Seele gut geht."
Der erste Teil „dass es dir gute gehen möge in allen Dingen" meint - gemäß der Strong Konkordanz - buchstäblich Erfolg im geschäftlichen Bereich. Gott möchte, Er begehrt, dass wir geschäftlichen Erfolg in unserem Leben haben. Ich möchte Ihnen eine gute biblische Definition von Erfolg nennen: Den persönlichen Bedarf decken und obendrein geben können nach Gottes Führung. Das entnehme ich der Schrift. Ich nenne Ihnen den Vers, vielleicht kennen Sie ihn ja.
2.Korinther 9:8
„Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu geben, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk."
Ich liebe das! In allem allezeit genügend haben. Genug, um alles Notwendige zu bezahlen, für alle Rechnungen und Belange der Familie und noch reichlich darüber hinaus, um nach Gottes Führung zu geben für das jeweilige gute Werk, das Gott Ihnen aufs Herz legt. Gott möchte nicht, dass Sie arm sind und Rechnungen und für Ihre Belange nicht bezahlen können. Sein Verlangen ist, dass es Ihnen vor allem gut geht und dass Sie erfolgreich sind.
Wissen Sie, in 5. Mose 8:18 steht: „Sondern du sollst an den Herrn, deinen Gott, denken, dass er es ist, der dir Kraft gibt, Vermögen zu schaffen; - damit er seinen Bund aufrechterhält, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist."
Gott gibt uns die Kraft, Vermögen zu schaffen, materiellen Erfolg zu haben. Aber bedenken Sie den Schluss: „Damit er seinen Bund aufrechterhält."
Dieser Bund besagt, dass alle Familien der Erde durch Abrahams Nachkommen, Jesus Christus, gesegnet werden. Gott ist an Ihnen und Ihrem Ergehen interessiert und möchte Ihnen zu Überfluss verhelfen. Gott ist ganz sicher daran interessiert, aber es gibt einen wesentlicheren und tiefgreifenderen Grund, warum Gott uns segnen möchte, und zwar damit das Evangelium überall verkündet wird. Er gibt uns Kraft, Vermögen zu schaffen, wozu? Um Seinen Bund aufrechtzuerhalten.
Was ist Sein Bund? Alle Familien der Erde sollen durch Abrahams Nachkommen, Jesus Christus, gesegnet werden. Gott möchte, dass wir gesegnet sind. Er möchte sich um uns kümmern, aber Er möchte noch mehr tun, Er möchte durch uns andere segnen. Er möchte Sie segnen, damit Sie ein Segen sind. Es ist immer gut daran zu denken und sich des Hauptgrundes des Segens Gottes in unserem Leben bewusst zu sein.
Gott sagt, Sein Wunsch ist, dass es uns vor allem gut geht und dann sagt Er: „... dass wir gesund sein mögen." Auch das ist Gottes vorrangiger Wunsch. Gott möchte, dass wir gesund und stark sind. Er hat sogar Heilung in die Natur hineingelegt. Sie ist ein fester Bestandteil des Universums. Wenn Sie etwas in einen Baum hinein ritzen, geschieht was? Es heilt, wenn der Baum gesund ist. Sie schneiden sich in den Finger. Was passiert? Er heilt, denn Heilung wurde in unseren Körper hineingelegt.
Zum Beispiel dieser Finger. Ich arbeitete vor ein paar Jahren an einer Golftasche, und zwar mit einem recht großen Jagdmesser mit gezackter Klinge. Ich rutschte aus und durchschnitt den Finger fast der Länge nach, auf dieser Seite bis zum Gelenk, und hier spaltete ich sogar den Fingernagel. Es war eine offene Wunde. Man sah den Knochen und ich hielt sie zu. Ein paar Minuten schaute ich nicht hin und hielt die Hand nur über ein Waschbecken. Ich hatte Angst, hinzuschauen. Ich wusste, dass es schlimm war! Es dauerte eine Stunde oder etwas länger, bis es nicht mehr blutete. Ich entschloss mich, meinen Vater anzurufen. Mein Vater arbeitete als Zahnarzt. Und neben der Arbeit in seiner Praxis, flickte er mich immer wieder zusammen, weil ich mich ständig verletzte. Einmal nähte er meine Lippe an, die ich abgerissen hatte. Er nähte Wunden an meinem Kopf. Einmal hielt ich Harrison, als er eine große Wunde an seinem Kopf nähte. Mein ganzer Körper ist von Narben übersät, weil ich ein wilder Junge war und mich schnitt oder Platzwunden hatte. Ich rufe also meinen Vater an und sage:
„Papa, ich habe mir ziemlich stark in den Finger geschnitten. Denkst du, dass du das nähen kannst?"
Er sagt: „Ja, komm rüber!" Ich komme zu ihm, er sieht es sich an und sagt: „Das ist schlimm!" Und er sagt: „Das kriegen wir hin." Er kommt mit einer Tube Spezialkleber wieder. Ich halte meinen Finger hin, er klebt ihn zusammen. Und es hielt. Ungefähr sechs Monate lang hatte ich kein Gefühl in der Fingerkuppe, aber jetzt ist alles normal. Man muss genau hinsehen, um überhaupt eine Narbe zu sehen.
Das war kein sofortiges Wunder durch Handauflegung. Das war nur der natürliche Heilungsprozess, den Gott in mir angelegt hat. Ich denke, selbst die Natur lehrt uns, dass Gott heilt. Er geht so weit, dass Jesus Striemen auf Seinem Rücken auf sich nahm. Und die Bibel sagt, dass wir durch Seine Striemen geheilt sind.
Wissen Sie, als Elternteil... ich erinnere mich... besonders, als unsere Kinder klein waren, litt ich, wenn sie krank wurden. Gott ist genauso. In Jesaja ist von Israel die Rede und dort steht: „Bei all ihrer Bedrängnis war er auch bedrängt." Kennen Sie den Rest des Verses? Und Er erlöste sie, Er rettete sie und Er trug sie. Er ist ein liebender Vater, der vor allem möchte, dass es uns gut geht und dass wir gesund sind.
Und der dritte Teil des Segens ist: „... so wie es deiner Seele gut geht."
Das ist unser geistliches Wohlergehen. Es geht um Ihr wahres ich, um mein wahres ich, den Teil von uns, den niemand sieht. Gott möchte vor allem, dass wir heilig leben, geistlich wachsen und voller Frieden sind. Dieser dreifache Segen: „Ich wünsche vor allem, dass es dir gut geht und dass du gesund bist, so wie es deiner Seele gut geht." ... wenn dieser dreifache Segen wirklich Gottes Wunsch für Seine Kinder ist, habe ich eine Frage: Wo bleibt er? Warum sind diese Dinge eher die Ausnahme, wenn es doch wirklich Gottes Verlangen für Seine Kinder ist?
Ich will versuchen, dass mindestens teilweise heute zu beantworten: Weil wir dazu beitragen müssen.
Die Bibel sagt, dass wir Mitarbeiter Gottes sind. Wir reagieren auf Gott. Auf Gottes Handeln hin müssen wir reagieren, Dinge tun und agieren. Und darüber möchte ich sprechen.
Gott hat ein dreifaches „vor allem" für uns, aber wir haben ein doppeltes „vor allem". Und wir müssen, wenn wir Gottes dreifachen Segen erleben und behalten wollen, unser doppeltes „vor allem" beachten und umsetzen, wenn wir Sein dreifaches „vor allem" haben wollen. Sind Sie bereit? Das ist der Kern der Botschaft. Alles, was ich bisher sagte, sollte Sie auf das Folgende vorbereiten. Epheser, Kapitel 6.
Schauen Sie sich bitte mit mir Epheser 6 an. Epheser 6:10.
Epheser 6:10-13
„Schließlich: Werdet stark im Herrn und in der Macht seiner Stärke! Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen (oder die Strategien und die Taktik) des Teufels bestehen könnt! Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt!"
Wir befinden uns offensichtlich in einem geistlichen Kampf und haben einen Feind. Der Apostel Paulus schrieb das und sagte: „Ihr müsst die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen, weil wir uns im Kampf befinden." Wenn Sie erfolgreich gegen die Strategien des Teufels angehen wollen, müssen Sie Gottes Waffenrüstung anlegen. In Vers 12 nennt er dann die verschiedenen Kategorien der bösen Geister, gegen die wir tatsächlich im Unsichtbaren kämpfen. Wenn Sie nicht wissen, dass Sie in einem geistlichen Kampf stehen, sind Sie sehr verletzbar. Lesen wir weiter, was er über diesen Konflikt sagt. Schauen wir uns Vers 14 an.
Epheser 6:14-17
„So steht nun fest, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit, und die Füße gestiefelt mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Vor allem (sagen Sie alle: vor allem) vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt, und nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist."
Ergreifen Sie in diesem Konflikt vor allem den Schild des Glaubens, mit dem Sie wie viele der feurigen Pfeile des Teufels auslöschen können? All seine feurigen Pfeile.
Petrus sprach von demselben Kampf. Ich zitiere es.
1.Petrus 5:8-9 , er sagte:
„Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Dem widersteht standhaft durch den Glauben, da ihr wisst, dass dieselben Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen!"
Es heißt: Euer Widersacher, der Teufel. Dieser unsichtbare Feind Ihrer Seelen geht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Er sucht nach Schwäche; er sucht die Unwissenden; er sucht die Ungeschützten; er sucht denjenigen, der sich nicht darüber im klaren ist, dass er sich in einem Kampf befindet. Er möchte Sie verschlingen und Ihren dreifachen Segen von Gott. Petrus sagte: „Er ist tatsächlich euer Feind. Widersteht ihm standhaft im Glauben." Das passt zu dem, was Paulus sagte:
„Vor allem aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt." Petrus sagte: „Widersteht dem Teufel standhaft im Glauben."
Ich habe jetzt eine Frage: Wie entsteht Glaube?
Römer 10:17
„Demnach kommt der Glaube aus dem Hören, das Hören aber durch Gottes Wort."
Dem Teufel standhaft im Glauben widerstehen, den Schild des Glaubens zu ergreifen, bedeutet, Gottes Wort einzusetzen, wenn Sie an dem bösen Tag angegriffen werden, Ihr Herz und Ihren Mund mit Gottes Wort zu füllen.
Erinnern Sie sich an Jesus in der Wüste? Dort wurde Er vom Teufel versucht, in drei Bereichen Seines Lebens angegriffen... zunächst Zweifel: „Wenn Du wirklich Gottes Sohn bist, befiehl, dass diese Steine zu Brot werden." Dann wurde die Schrift verdreht: „Stürz Dich doch vom Tempel."
Und dann: „Nimm doch eine Abkürzung. Ich gebe Dir, was immer Du willst. Beuge Dich und bete mich an und ich gebe Dir alles."
Wie reagierte Jesus auf jeden einzelnen Angriff? Er sagte: „Es steht geschrieben..." und zitierte die Bibel. Er ergriff Seinen Schild und zückte Sein Schwert, die beide Gottes Wort sind und zitierte das Wort. „Es steht geschrieben... es steht geschrieben... es steht geschrieben." Und die Bibel sagt, der Teufel verließ Ihn eine Zeit lang.
Das tat er bestimmt. Er war übel zugerichtet und verwundet, als er ging, weil Jesus die Realität des geistlichen Kampfes verstand. Wir müssen unser Herz und unseren Mund mit Gottes Wort füllen.
Als meine Jungs klein waren, etwa fünf Jahre alt, kauften wir ihnen ein typisches Weihnachtsgeschenk für Jungs, es hieß „Kriegspfeile". Manche erinnern sich. Es gab Schilde aus Plastik, die man am Arm befestigte. Vorne drauf war Klettband. Dann gab es große Plastikpfeile mit einem Gewicht an der Spitze, ummantelt mit Klettband. Man bewarf sich damit und sie blieben am Schild hängen. Das entspricht dem Schild des Glaubens. Damit löschen Sie alle feurigen Pfeile des Bösen.
Aber ich stamme aus der Generation davor. Es gab solches Spielzeug wie die Kriegspfeile nicht.
Wir bekamen gefährliche Weihnachtsgeschenke, wie Holzbrennsets. Wer hatte ein Holzbrennset oder ein Lötset? Wer hat immer noch Narben? Was dachten sie sich dabei? Wir hatten keine Videospiele. Wir waren nicht drinnen. Wir waren von morgens bis zum Abendessen draußen.
Wir erfanden da draußen Dinge, schossen teilweise über das Ziel hinaus und waren sehr aktiv, wie Jungs eben sind. Wir hatten keine Kriegspfeile, also bastelten wir Blasrohre. Wir bastelten sehr scharfe Pfeile als Munition. Aus 20 Schritten Entfernung blieben sie in einer Wand stecken. Wir erfanden also folgendes Spiel. Einer bekam drei Pfeile und man stellte sich 20 Schritte weit weg, hielt sich etwas vor die Augen... und jetzt bin ich dran! Wir beschossen einander. Wissen Sie, ich denke, so verhalten sich viele Christen in diesem geistlichen Kampf. „OK, Teufel, ich bin so weit. Du kannst schießen." Nein, ergreife Deinen Schild!
Aber wenn wir den Schild des Glaubens ergreifen, was schützen wir dann? Ich werde Ihnen etwas beibringen. Schauen Sie sich mit mir 2. Korinther, Kapitel 10 an. 2. Korinther 10:4. Paulus spricht auch hier über unseren geistlichen Kampf. 2. Korinther 10:4.
2. Korinther 10:4-5
„Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig durch Gott zur Zerstörung von Festungen, so dass wir Vernunftschlüsse zerstören und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt, und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus."
Der ewige Kampfplatz ist der menschliche Verstand. Und wenn der Teufel seine brennenden Geschosse, die feurigen Pfeile, abschießt, zielt er damit auf unseren Verstand. Ein Gedanke, ein Zweifel, eine Anregung, eine Versuchung. Wir müssen jeden Gedanken gefangen nehmen, denn wenn wir ihn nicht gefangen nehmen, wird daraus ein Vernunftschluss. Und Paulus zeigt hier eine Entwicklung auf, und zwar vom Ende her zum Anfang. Wenn wir unseren Schild nicht ergreifen, wenn der Gedanke kommt, wird daraus ein Vernunftschluss, der gegen die Wahrheit des Wortes Gottes angeht. Er erhebt sich gegen die Wahrheit des Wortes Gottes und klingt zunehmend vernünftig.
Es kann das Fernbleiben von der Kirche betreffen. Der Gedanke kommt: „Du musst nicht in die Kirche gehen. Es ist nicht so wichtig." „Du kannst ein guter Christ sein, ohne zur Kirche zu gehen." „Du kannst Gott lieben, ohne zur Kirche zu gehen." Natürlich können Sie Gott lieben, ohne zur Kirche zu gehen, aber wissen Sie was? Wenn Sie Ihren Schild nicht ergreifen und sagen: „Nein, die Bibel sagt, wir sollen nicht aufhören, uns mit anderen Gläubigen zu versammeln." „Die Bibel sagt, ich kann nur wachsen, wenn ich empfange, was durch jedes Gelenk in den Leib hineingebracht wird." Wenn dieser Gedanke Freiraum bekommt, wird daraus ein Vernunftschluss, der gegen die Wahrheit des Wortes angeht und mich mehr und mehr überzeugt. „Ja, ich kann zuhause vor dem Fernseher sitzen.
Ich sehe Pastor Bayless im Fernsehen. Ich brauche nicht zur Kirche gehen." Folgender Gedanke wird mir zugeflüstert: „Du bist sowieso nicht wie all die anderen." Wenn ich ihn dann nicht schnappe, geht die Entwicklung weiter. Eine Festung entsteht. Es ist von Gedankenfestungen die Rede. Von dort aus kann der Feind wirken. Wenn erst eine Festung entstanden ist, ist es viel schwieriger, damit fertig zu werden. Es kann ein genanntes Beispiel betreffen oder Ihre Ehe. Der Gedanke kommt: „Du hast den Falschen geheiratet. Du bist nicht glücklich. Natürlich möchte Gott, dass du glücklich bist." Wenn Sie den Schild des Glaubens nicht ergreifen, was dann? Ein Vernunftschluss entwickelt sich. Bald denken Sie dummes Zeug, das Sie früher total zurückgewiesen hätten und es klingt zunehmend ansprechend. Wenn daraus eine Festung wird, mein Lieber, dann wird es ernst. Sie kann noch eingerissen werden, aber das ist dann schon viel schwieriger. Dann fangen Sie an, unvernünftig zu handeln. Es kann jeden Lebensbereich betreffen und der Teufel beschießt mit seinen feurigen Geschossen Ihren Verstand, wo daraus eine Festung werden kann, von wo aus er wirken kann.
Aber, Sie sollen wissen, dass das nicht sein letztendliches Ziel ist. Doch nur so kann er sein Ziel erreichen.
Ich werde Ihnen zeigen, was letztendlich sein Ziel ist. Schauen Sie sich mit mir Jakobus, Kapitel drei an. Jakobus 3:2. Anfangs geht es um die Macht der Zunge, unserer Worte.
Jakobus 3:2-5
„Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort nicht verfehlt, der ist ein vollkommener (oder gereifter) Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib.
Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wohin der will, der es führt. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an."
Er sagt uns hier etwas Gewaltiges, und zwar, dass unsere Zunge und unsere Worte wie ein Zaumzeug im Maul eines Pferdes sind, an dem die Zügel befestigt sind. Und obwohl das Pferd weit kräftiger ist als Sie, mehr wiegt und Sie zertreten könnte, können Sie es mit Hilfe des Zaumzeugs führen und lenken. Bei der Zunge verhält es sich genauso. Ein Schiff, ein riesiges Schiff. Der Kapitän dreht am Steuerrad, das mit dem Ruder verbunden ist. So kann das Schiff gelenkt werden.
Die Richtung unseres Lebens wird bestimmt durch die Dinge, die wir im Alltag aussprechen. Lesen wir weiter.
Schauen Sie nochmals Vers 5 an. Jakobus 3:5-6 „So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet es an! Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der (Sie dürfen Hölle sagen, wir sind in der Kirche.) selbst von der Hölle entzündet."
Hier geht es um dämonische Inspiration. Mit den feurigen Pfeilen will der Böse letztendlich unsere Zunge treffen. Unterschätzen Sie nicht die Kraft Ihrer Worte. Sprüche 18 sagt: „Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen, zum Leben oder zum Tode."
Jakobus sagt hier, deine Zunge bestimmt den Kurs deines Lebens. Und wenn Sie den Schild des Glaubens nicht ergreifen und den feurigen Pfeil auslöschen, wenn er ihre Gedanken erreicht, wird dieser Gedanke zu einem Vernunftschluss. Wenn Sie den Vernunftschluss nicht niederreißen, wird er zu einer Festung und dann wird dieses Reden für Sie normal. Ihr Herz und Ihre Lippen werden eins, und Freund, wenn das geschieht, wird die ganze Welt entzündet. Andere Übersetzungen sagen: „der Kreis des Lebens". Das Wort „Kreis" bedeutet buchstäblich ein Rad mit vielen Speichen. Sie setzt das ganze Rad Ihres Lebens in Brand, heißt es im Urtext. Das tut die Zunge.
Hier ist dieses mehrspeichige Rad Ihres Lebens: eine Speiche ist Ihre Ehe, eine andere Ihre Kinder, eine weitere Ihre mentale Gesundheit, noch eine Ihre Finanzen und eine weitere Ihre sonstigen Beziehungen. Und das ganze Rad Ihres Lebens kann total verbrennen durch die Worte, die Sie aussprechen. Ihre Ehe kann herunterbrennen durch das brennende Geschoss des Feindes, das Raum in Ihren Gedanken fand, zu einem Vernunftschluss und dann zu einer Festung wurde und sich dann in Ihren Worten widerspiegelte. Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge und jetzt richtet sie sich gegen Sie selbst, weil ein geistliches Gesetz entfesselt wurde.
Manche haben zugesehen, wie Gottes dreifacher Segen im eigenen Leben verbrannte, ohne zu erkennen, dass sie selbst das Streichholz fallen ließen. Ihre mentale Gesundheit, ihre Ehe und Beziehungen in der Familie verbrannten und sie selbst hatten das Feuer entfacht. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet es an! Die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Bosheit. Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle entzündet.
Und zwar, wenn Sie nicht den Schild des Glaubens ergreifen und die feurigen Pfeile des Bösen auslöschen.
Es gibt noch ein weiteres „vor allem", über das ich kurz sprechen möchte. Auch darum müssen wir uns kümmern, bevor wir Gottes „vor allem" erleben können. Schauen wir schnell in den Kolosserbrief.
Kolosser, Kapitel 3 und Vers 12. In Kolosser 3:12 steht:
Kolosser 3:12-14
„So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber (sagen Sie: „Vor allem aber"), vor allem aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Vor allem aber zieht an die Liebe. Unser erstes „vor allem" hat mit der vertikalen Beziehung zu Gott zu tun. Ergreift den Schild des Glaubens, des Glaubens an Gott. Hier geht es um meine Beziehung auf dieser Ebene. Das zweite „vor allem" betrifft meine horizontalen Beziehungen zu euch. Ich muss euch lieben, wenn Ihr nicht nett seid; Ihr müsst mich lieben, wenn ich nicht nett bin. Wenn jemand eine Klage gegen den anderen hat, vergebt, wie Christus euch vergeben hat.
Vielleicht muss ich es nicht sagen, aber ich tue es dennoch. Liebe ist nicht das Gleiche wie Vertrauen.
Sie gehören zusammen, unterscheiden sich aber. Liebe darf keine Vorbedingungen haben, sonst ist es keine Liebe. Vergebung muss bedingungslos sein, niemals ein Verdienst. Aber Vertrauen hängt von Bedingungen ab und muss verdient werden. Wenn Vertrauen gebrochen wird, dauert es, bis es wiederhergestellt ist.
Nicht so bei Vergebung. Wenn Sie jemanden dazu bringen, Vergebung zu verdienen, ist es keine echte Vergebung. Derjenige bezahlt dafür. Verwechseln Sie nicht Vertrauen mit Vergebung. Wir müssen vielmehr vergeben, wie Christus uns vergeben hat.
Wissen Sie, Galater 5:6 sagt: „Glaube ist durch Liebe wirksam." Wenn wir nicht in Liebe wandeln, stagniert unser Glaube. Er wirkt nicht.
Ich besuchte die Los Alamitos High School. Es gab einige Schüler, deren Lieblingsfach und Hauptgrund, die High School zu besuchen, die Autowerkstatt war. Ich gehörte nicht zu dieser Gruppe.
Aber sie liebten es, dort zu sein und an Motoren herumzubasteln. Ein Schüler besaß einen 65er Ford Galaxy und hat den Motor generalüberholt. Es dauerte 6 Monate und war das Vorzeigeprojekt der Werkstatt. Jeder wusste davon. Ich erinnere mich an den Tag, als er den Motor in der Schule starten sollte. Er hatte extrem viel Zeit investiert und er hatte jede Menge Zuschauer. Er vergaß, Öl in den Motor zu füllen. Er drehte den Zündschlüssel, der Motor startete, es fing an zu qualmen und dann war der Motor fest. Er war am Boden zerstört, als er seinen Fehler erkannte.
Nun, Freund, Liebe ist das Öl, das den Motor des Glaubens schmiert und unser Glaube wird sich festfressen und nicht wirken, wenn wir nicht in Liebe wandeln.
Gott möchte, dass es uns in allen Dingen gut geht, dass wir gesund sind, und dass wir ein gesundes geistliches Leben haben. Er möchte, dass es unserer Seele gut geht. Aber vor allem müssen wir den Schild des Glaubens ergreifen und in Liebe wandeln.
Die Bibel sagt: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe; die Größte aber von diesen ist die Liebe."
Wissen Sie warum? Glaube funktioniert nicht ohne sie. Die Bibel sagt: „Glaube ist durch Liebe wirksam", wie wir vorhin sagten.
Ich hoffe, die heutige Sendung hat Sie gesegnet und ermutigt. Sich Zeit zu nehmen, um Gottes Wort zu hören, ist keine Nebensache; es ist extrem wichtig, um geistlich zu wachsen und reif zu werden.
Ich vertraue darauf, dass Sie Woche für Woche dabei sind, wenn wir gemeinsam Gottes Wort studieren. Wenn Sie dadurch in irgendeiner Weise ermutigt wurden, lassen Sie es mich wissen.
Ich würde gerne von Ihnen hören. Bis zum nächsten Mal! Ich bete, dass Gottes Reichtum und Sein Bestes auf Sie kommt. Bis dahin!
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Ein Artikel von Glaube.de
Mit freundlicher Genehmigung von Antworten mit Bayless Conley e.V.
Quelle: Antworten mit Bayless Conley Predigt vom 1.08.2010
Textbearbeitung Jürgen Motzkus Redaktionsmitarbeiter bei Glaube.de
Foto: Bayless Conley
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