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18-07-07

Günter J. Matthia: Geistlicher Kampf oder Krampf?

Waffen sind für manchen Zeitgenossen anrüchig. Es gibt sie, aber selbst möchte man keine haben und fände es besser, wenn auch andere nichts besäßen, womit sie Menschen töten können. Ich gehöre zu denen, die keinen Revolver in der Schublade und kein Messer am Gürtel bereithalten. Anstatt zur Bundeswehr bin ich zum Zivildienst gegangen.
Und doch bin ich mit Kriegsgerät ausgerüstet: Ein Schwert, ein Schild, geeignetes Schuhwerk, Gürtel und Schutzkleidung für den Oberkörper. Sogar ein Helm ist dabei, trotz Vermummungsverbot.

Bevor nun jemand das BKA auf mich aufmerksam macht, sei angemerkt, dass es sich um eine geistliche Ausrüstung handelt, mit der ich gegen Menschen nicht vorzugehen beabsichtige.


Ich habe kürzlich einen kleinen Impuls geschrieben, der den Titel "Der Scheinlöwe" trägt. Er war als Ermutigung für Menschen gedacht, und wurde auch, wie mir Zuschriften zeigten, so verstanden. Ich wurde aber gleichzeitig von Lesern missverstanden, die meinten, ich schriebe über dämonische Belastung, Befreiungsdienste und geistlichen Kampf. Nein, das war nicht der Inhalt beim "Scheinlöwen". Vermutlich habe ich nicht deutlich genug eine Abgrenzung der Themen vorgenommen.
Hier geht es nun um die viel zitierte Waffenrüstung, die Paulus den Ephesern beschreibt. Es geht wiederum nicht um Befreiungsdienste und die damit zusammenhängenden Fragen.

"In den ersten Jahrhunderten waren Christen oft die einzigen, die sich nicht vor Dämonen fürchteten. In der Gegenwart sind Christen manchmal die einzigen, die sich vor Dämonen fürchten", las ich neulich. Das hat mit geistlichem Kampf erst mal gar nichts zu tun. Es hat etwas damit zu tun, ob wir uns als Christen vor Dämonen fürchten oder umgekehrt. Ich meine, dass uns da etwas verloren gegangen ist. Ist es, wie mancher meint, die Kriegsausrüstung?

Die "geistliche Waffenrüstung" wird missverstanden und ist daher oft wirkungslos. Ich bekomme allerlei sogenannte Prophetien zu lesen, in denen das Volk Gottes aufgefordert wird, gegen dieses und jenes Krieg zu führen. Manchmal beschleicht mich Unwohlsein bei der Lektüre. Da wird mit aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelbruchstücken versucht, etwas zu legitimieren, was einfach nicht dem Wort Gottes entspricht, sondern den Gefühlen dessen, der sich als Sprachrohr Gottes versteht. Ich will gerne annehmen, dass solche Christen nicht willentlich oder wissentlich etwas falsches tun. Sie meinen es sicher aufrichtig und gut. Aber sie stehen nicht auf dem biblischen Fundament, und daran muss sich, das ist meine persönliche Überzeugung, alles messen lassen, was als "Wort vom Herrn" verkündet wird. Wenn ich wollte, könnte ich mit zwei Sätzen aus der Bibel die These belegen, dass es keine Konsequenz der Sünde und keinen Gott gibt: Er wird nicht nachforschen. Es ist kein Gott! (Psalm 10, 4) Na, hat jemand schnell nachgeschlagen, ob das da wirklich steht? Es steht da. Wort für Wort in der Elberfelder Übersetzung. Natürlich ist das Beispiel übertrieben, aber leider passiert in gemilderter Form ähnliches häufig. Ich las erst gestern einen Text, in dem der Autor dazu aufrief, die Armut im eigenen Leben durch geistliche Kampf gegen Mächte der Finsternis zu bekämpfen und dann - meine Worte - stinkreich zu werden. Er schrieb von Eroberungsfeldzügen und Gefangennahme der Feinde, vom Töten der Gegner gar. Und alles war mit Satzfetzen aus der Bibel "belegt"?

Ich möchte gerne die Leserinnen und Leser, die es wünschen, an die Hand nehmen und anhand des Epheserbriefes erforschen, was es mit der Waffenrüstung eigentlich auf sich hat. Geistlicher Kampf - wann, gegen wen, mit welchen Zielen? Dabei beantworten sich dann einige Fragen von selbst. Zum Beispiel: "Warum erlebe ich keinen Sieg?"

Kriegsausrüstung
All die kriegerischen Gegenstände, die Paulus nennt, sind keine Zierde an der Wand eines Museums, sondern für den Gebrauch bestimmt. Der Apostel zählt die Gegenstände auf und fasst sie unter dem Begriff "Waffenrüstung Gottes" zusammen. Und da sind wir schon beim ersten Missverständnis, dem ich häufig begegne: Es ist nicht meine Waffenrüstung. Sie gehört Gott. Er stellt sie mir zur Verfügung. Da sie seine bleibt, kann ich damit nicht nach Gutdünken verfahren.
Paulus spricht davon, dass man beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens sein kann. Damit verbindet sich das häufige zweite Missverständnis: Es geht in diesem Zusammenhang, der Waffenrüstung Gottes, um die Verkündigung des Evangeliums des Friedens, nicht um Eroberungskrieg gegen finstere Mächte, wie wir sehen werden.
Missverständnis drei: Es handelt sich bei den von Paulus aufgezählten Bestandteilen der Ausrüstung um fünf Gegenstände, die schützen und bewahren und nur um einen, der neben der Verteidigung auch zum Angriff taugen kann, nämlich das Schwert. Kann man also die Waffenrüstung so deuten, dass wir damit Angriffe gegen Dämonen unternehmen sollen?

Solche Missverständnisse haben eine Hauptursache: Es ist ohne weiteres möglich, die Verse Epheser 6, 10-17 aus dem Zusammenhang zu lösen und damit die abenteuerlichsten Theorien aufzustellen. Daher möchte ich zunächst das Augenmerk darauf lenken, worum es Paulus bei der Niederschrift ging. Wer die Zusammenhänge nicht sieht, ist auf Missverständnisse programmiert.

Die Stadt
Zur Zeit des Apostels Paulus hat Ephesus etwa 225.000 Einwohner. Damit ist die Stadt nach Rom, Alexandria und Antiochia in Syrien die viertgrößte Stadt des Römischen Reiches. Ihren Reichtum verdankt die Stadt ihrem bedeutenden Hafen, außerdem ist der Artemistempel, eines der sieben Weltwunder der Antike, eine wichtige Einnahmequelle. Artemis (lateinisch Diana) ist eine Jagd- und Fruchtbarkeitsgöttin, die im östlichen Mittelmeerraum auch unter dem Namen Astarte bekannt ist. Hier an diesem Heiligtum beginnt der Konflikt, in dem Paulus eigentlich eher eine Randfigur ist:

Es erhob sich aber um diese Zeit eine nicht geringe Unruhe über den neuen Weg. Denn einer mit Namen Demetrius, ein Goldschmied, machte silberne Tempel der Diana und verschaffte denen vom Handwerk nicht geringen Gewinn. Diese und die Zuarbeiter dieses Handwerks versammelte er und sprach: Liebe Männer, ihr wisst, dass wir großen Gewinn von diesem Gewerbe haben; und ihr seht und hört, dass nicht allein in Ephesus, sondern auch fast in der ganzen Provinz Asien dieser Paulus viel Volk abspenstig macht, überredet und spricht: Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter. Aber es droht nicht nur unser Gewerbe in Verruf zu geraten, sondern auch der Tempel der großen Göttin Diana wird für nichts geachtet werden, und zudem wird ihre göttliche Majestät untergehen, der doch die ganze Provinz Asien und der Weltkreis Verehrung erweist. Als sie das hörten, wurden sie von Zorn erfüllt und schrieen: Groß ist die Diana der Epheser! Und die ganze Stadt wurde voll Getümmel; sie stürmten einmütig zum Theater und ergriffen Gajus und Aristarch aus Mazedonien, die Gefährten des Paulus.

Als aber Paulus unter das Volk gehen wollte, ließen es ihm die Jünger nicht zu. Auch einige der Oberen der Provinz Asien, die ihm freundlich gesinnt waren, sandten zu ihm und ermahnten ihn, sich nicht zum Theater zu begeben. Dort schrieen die einen dies, die andern das, und die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren.

Einige aber aus der Menge unterrichteten den Alexander, den die Juden vorschickten. Alexander aber winkte mit der Hand und wollte sich vor dem Volk verantworten. Als sie aber innewurden, dass er ein Jude war, schrie alles wie aus einem Munde fast zwei Stunden lang: Groß ist die Diana der Epheser!

Als aber der Kanzler das Volk beruhigt hatte, sprach er: Ihr Männer von Ephesus, wo ist ein Mensch, der nicht weiß, dass die Stadt Ephesus eine Hüterin der großen Diana ist und ihres Bildes, das vom Himmel gefallen ist? Weil das nun unwidersprechlich ist, sollt ihr euch ruhig verhalten und nichts Unbedachtes tun. Ihr habt diese Menschen hergeführt, die weder Tempelräuber noch Lästerer unserer Göttin sind. Haben aber Demetrius und die mit ihm vom Handwerk sind einen Anspruch an jemanden, so gibt es Gerichte und Statthalter; da lasst sie sich untereinander verklagen. Wollt ihr aber darüber hinaus noch etwas, so kann man es in einer ordentlichen Versammlung entscheiden. Denn wir stehen in Gefahr, wegen der heutigen Empörung verklagt zu werden, ohne dass ein Grund vorhanden ist, mit dem wir diesen Aufruhr entschuldigen könnten. Und als er dies gesagt hatte, ließ er die Versammlung gehen.
(Apostelgeschichte 19)

Auslöser der Unruhen ist ein Silberschmied, der um seine Einkünfte als Hersteller kleiner Statuen fürchtet. Er beschuldigt Paulus, mit seiner Verkündigung die Geschäfte der Silberschmiede geschädigt zu haben. Darüber hinaus habe der Apostel das Ansehen der Artemis geschmälert.
Die mazedonischen Reisebegleiter des Paulus, Gajus und Aristarch, werden in das 22.000 Plätze fassende Theater geschleppt. Bemerkenswert, dass Paulus bei dieser zweiten Szene fehlt. Dass nicht er, sondern seine Begleiter belangt werden, kann man als einen typischen Fall von Aggressionsverschiebung betrachten: Ist der Schuldige nicht greifbar, lässt man seine Wut man sich an einem Ersatzobjekt aus.
Der Aufruhr richtet sich gegen die Christen. Die Juden hatten schon lange Multikulti praktiziert und wohl wenig Anstoß erregt, obwohl ihr Glaube dem Artemis-Kult seit jeher widersprach. Dass die mit Händen gemachten Götter sind keine Götter sind, hatten schon die Propheten des Alten Bundes verkündigt.
Als ein Jude im Tumult das Wort ergreifen will, wird er niedergeschrieen. Das zeigt, dass das Christentum von Außenstehenden noch deutlich als innerjüdische Gruppierung wahrgenommen wird. Der Hass der Menge richtet sich gegen beide, der Unterschied zwischen Juden und Christen ist unbekannt.

Was die Apostelgeschichte unerwähnt lässt, aus den Briefen des Paulus aber hervorgeht: Der Konflikt hat trotz des schlichtenden Eingreifen des Kanzlers, der den Massenauflauf wieder auflöst, für den Apostel unangenehme Folgen: Er wird ins Gefängnis geworfen, wo einige seiner Briefe entstehen (die sogenannten Gefangenschaftsbriefe, darunter Philemon und Philipper).
In dieser Zeit entsteht die Gemeinde in Ephesus, an die Paulus einige Jahre später den Brief schreibt, in dem es um die geistliche Waffenrüstung geht. Eine Gemeinde, die in feindseligem Umfeld unter den geschilderten Tumulten geboren ist.

Der Brief
Gleich am Beginn macht Paulus klar: In ihm (Christus) haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht. (Epheser 1, 7) Da muss nichts mehr erworben werden, erkämpft und erstritten. Wir haben sie, die Erlösung. Aus Gnade, die Gott reichlich gibt. In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. Der ist das Unterpfand unseres Erbes auf die Erlösung seines Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit. (Vers 13-14) Wir sind, wenn wir das Evangelium gehört haben und gläubig geworden sind, versiegelt, haben ein Pfand in Händen, das uns beweist: Wir sind Erben, und das Erbe ist Erlösung.
Wie sieht so ein Erbe konkret aus? Paulus betet, erklärt er, für die Gemeinde in Ephesus, damit die Augen des Herzens diesen Reichtum erkennen können. Es geht um die Größe der Kraft Gottes in uns, den Gläubigen. Diese übernatürliche Kraft hat er in Christus wirksam werden lassen, indem er ihn aus den Toten auferweckt und zu seiner Rechten in der Himmelswelt gesetzt hat, hoch über jede Gewalt und Macht und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der nicht nur in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen genannt werden wird. (Vers 20-21) Bei solchen Passagen verstehe ich, warum Petrus anmerkte, dass in den Briefen von Paulus "manches schwer zu verstehen" ist. Im Klartext heißt das eben zitierte: Wir besitzen eine Kraft, tragen sie in uns, die über jegliche Gewalt und Kraft und Herrschaft erhaben ist. Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt. (Vers 22) Alles liegt unter den Füßen Jesu und damit unter unseren Füßen, irdische wie übernatürliche Mächte.

Der Begriff Erlösung trägt in sich das "von etwas los" sein. Wir sind losgekauft, es hat eine Trennung stattgefunden. Wir sind freigekauft. Von etwas befreit.

Dadurch, dass ein Mensch gläubig wird, verschiebt sich das Herrschaftsgefüge erheblich. Wir waren einst der Macht Satans ausgeliefert, und nun ist Satan uns ausgeliefert, weil wir der Leib dessen sind, der hoch über jeglicher Gewalt sitzt.
Eine solche Verschiebung hat Auswirkungen auf das Leben des Gläubigen. Wenn er sie verstanden hat. Paulus ist sich bezüglich der Epheser nicht so sicher, denn er erklärt ausführlich das neue, andere Leben. Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. (Kapitel 2, 1-2) Wiederum im Klartext: Unser früheres Leben offenbarte durch Sünden und Vergehungen, dass wir unter dem Einfluss Satans gelebt haben. Das ist jedoch vorbei. Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr errettet! (Vers 4-5) Wir haben uns die Errettung nicht verdient, müssen sie nicht mit Waffengewalt erkämpfen, sondern wir haben sie geschenkt bekommen. Und mit ihr die Vollmacht, von der bereits die Rede war. Dies wiederholt Paulus in den nächsten Sätzen noch einmal, damit es auch wirklich verstanden wird.

Dann kommt er auf den Konflikt zu sprechen, der sich seinerzeit im Theater wegen der Artemis-Statuen zugespitzt hatte und erklärt ausführlich, dass es für Gott keinen Unterschied zwischen Christen jüdischer und heidnischer Herkunft gibt. Christus ist der Eckstein eines Gebäudes, in ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn und in ihm werdet auch ihr mitaufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist. (Vers 21-22)

Weil er dies verkündet, erklärt Paulus anschließend, ist er in Gefangenschaft geraten. Mir, dem allergeringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Nationen den unausforschlichen Reichtum des Christus zu verkündigen und ans Licht zu bringen, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, verborgen war; damit jetzt den Gewalten und Mächten in der Himmelswelt durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes zu erkennen gegeben werde, nach dem ewigen Vorsatz, den er verwirklicht hat in Christus Jesus, unserem Herrn. (Kapitel 3, 8-11) Erneut scheint mir Klartext notwendig, um das Satzungetüm verständlich zu machen: Paulus hat den Auftrag, den Reichtum in Christus zu verkündigen. Der besteht, wie vorher ausgeführt, darin, dass das frühere Herrschaftsgefüge Kopf steht. Nicht Satan hat mehr das Sagen, sondern die Gemeinde. Dieses offene Geheimnis sollen jetzt durch die Gemeinde die Mächte und Gewalten im übernatürlichen Bereich erkennen.

Paulus betet, fährt er fort, dass die Gläubigen das wirklich verinnerlichen, dass der Glaube in ihren Herzen wohnt, und nicht nur mal kurz zu Besuch kommt. Dann nämlich ist die Gemeinde auch in der Lage, in voller Breite und Länge und Höhe und Tiefe zu begreifen, was die Liebe Christi eigentlich für das Leben bedeutet. (Verse 9-21) Und dann kann die Gemeinde anwenden, was ihr Erbe ist: Wir haben keine Angst vor Dämonen, sondern die Dämonen fürchten sich vor uns.

Im nächsten Kapitel werden wir weiter den Gedankengängen folgen, die Paulus der Gemeinde in Ephesus darlegt. Es gibt nämlich Hindernisse und Fallstricke. Die müssen aus dem Weg geräumt werden, damit die erst später beschriebene Waffenrüstung verstanden, angezogen und benutzt werden kann.

Fortsetzung folgt.
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Ein Artikel von Glaube.de
Autor: Günter J. Matthia, Redaktionsmitarbeiter bei Glaube.de, Gebet für Berlin und anderen Publikationen sowie Autor von mehreren Büchern, siehe auch sein Weblog 
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Bild: SXC
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