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23-01-12

Dr. Joseph Tkach Herausfordernde Zeiten

Dies sind herausfordernde Zeiten, um Christ zu sein.


Heutzutage wird der christliche Glaube untergraben und verhöhnt, indem die Autorität Gottes angezweifelt wird.

Die ganze Grundidee von Gott ist eine Täuschung, argumentiert der bekannte Atheist Professor Richard Dawkins. Andere sagen, dass Religion einen negativen Einfluss auf die menschliche Gesellschaft hat und daher verbannt werden sollte. Einige glauben, dass die, die Kindern religiöse Geschichten erzählen, wegen Kindesmissbrauchs verurteilt werden sollten. Und kürzlich erschienene Bücher locken mit bestimmten zusätzlichen „Evangelien“, die uns ein tieferes Verständnis versprechen.

In der Zwischenzeit werden neue Erkenntnisse über die Natur der physikalischen Realität gewonnen, die die Relevanz der Bibel infrage stellen. Die Argumente sind ausgeklügelt und fachspezifisch, anspruchsvoller als der Bildungsstand und die Fachkompetenz der meisten Gläubigen.

Keine Angst

Wie sollten wir – als gewöhnliche Christen – nun damit umgehen? Es scheint, dass wir zahlenmäßig und waffentechnisch unterlegen sind. Wir sind nicht in der Lage, all dies wirklich zu verstehen. Daher lasst uns allein darauf antworten, was uns wichtig ist, und vielleicht ist es das sicherste, wenn wir uns hinter unsere Traditionen zurückziehen.

Aber das sollten wir gerade nicht tun. Jesus lehrte uns, dass er unseren Lampen nicht das Licht geschenkt hat, damit wir es verstecken. Bevor wir uns also einschüchtern lassen durch neue Erkenntnisse und technische Daten, die eine zu große Herausforderung für uns sind, lasst uns in Erinnerung rufen, dass alle Wahrheit Gottes Wahrheit ist. Die Wissenschaft kann nur entdecken, was Gott hinein gegeben hat.

Mit anderen Worten: Die gegnerischen Stimmen sind nicht ganz so übermächtig wie es uns manchmal scheint. Der Medienrummel setzt Ihnen vielleicht zu und Sie fühlen sich machtlos. Aber Sie können sicher sein, dass Gott fähige Männer und Frauen berufen hat, die das Christentum in einer würdigen Art und Weise verteidigen. Sie sind ausgebildet und besitzen Erfahrung. Sie lassen sich nicht durch die Argumente der Atheisten, die Gott nicht hinter all dem sehen können, verunsichern. Wenn sie herausgefordert werden, können sie standhalten und können aufzeigen, dass die Beweisstrategien der Atheisten nicht bis zum Schluss bestehen können.

Viele christliche Wissenschaftler versichern uns, dass die zunehmende Erkenntnis über die Entstehung des Lebens ihren Glauben immer stärker werden lässt und nicht – wie man annehmen könnte – zerstört. Die Wahrheit hat nichts zu fürchten als die Wahrheit! Sie können sicher sein, dass Jesus Christus sich nicht vor dem fürchtet, was die Wissenschaft herausgefunden hat oder herausfinden wird über die Entstehung des Universums.

Probieren geht über Studieren

Es ist wichtig, dass wir nicht vergessen, dass sich der christliche Glaube nicht durch fundierte Debatten durch das ganze römische Empire verbreitet hat, sondern weil die Christen auf eine Art und Weise lebten, die Jesus ihnen befohlen hat – in seiner Liebe. In Zeiten der Pest und Hungersnot waren es die Christen, die sich um die Kranken und Notleidenden kümmerten. In einer Zeit, in der Sklaven und Frauen ohne Rechte waren, war es der christliche Weg des Lebens, der ihnen eine Stimme und Respekt schenkte. So wie Paulus in seinem Brief an die Galater schieb: „Es ist gut, begeistert in den guten Dingen zu sein“. Unsere Kirche tut begeistert gute Dinge. Wir befinden uns auf einer niemals endenden Reise, zusammen zu wachsen in der Gnade und der Erkenntnis von Je- sus Christus. Wir sind vielleicht zahlenmäßig eine kleine Kirche, aber in Gottes Gnade sind wir eine dynamische geistliche Gemeinschaft!

Daher lasst euch nicht von der anti-religiösen, anti-christlichen Propaganda verunsichern. Es ist nicht an der Zeit, sich zu verstecken und unsere christlichen Köpfe in den Sand zu stecken. Die meisten von uns sind nicht darin ausgebildet, komplexe Argumentationen zu führen oder sich auf eine wissenschaftliche Debatte einzulassen. Aber alle von uns sind in der Lage, einen wertvollen Beitrag zu leisten – indem wir das Salz der Erde sind.

Aus: Nachfolge 1-3 2012

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Ein Artikel von www.glaube.de
Veröffentlichungen bedürfen der vorherigen Genehmigung der Autoren.
Autor: Joseph Tkach, mit freundlicher Genehmigung:
Stiftung Weltweite Kirche Gottes in Deutschland
Foto: Weltweite Kirche Gottes
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