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24-08-05

Winfried Hahn: Angstbewältigung

Angst: Jeder kennt sie, keiner will sie. Und dennoch: Jeder hat sie. Sie ist so weit verbreitet, das sie als Grundbefindlichkeit des Menschen bezeichnet werden kann. Sie gehört anscheinend unvermeidlich zum Leben des Menschen. Für den einen mehr, für den anderen weniger. Doch wie gehe ich mit dieser Angst um? Kann ich sie besiegen?
Angstbewältigung mit Gottes Hilfe...


 

Angst: Die Grundbefindlichkeit des Menschen

Existenzangst begleitet den Menschen von der Wiege bis zur Bahre. Angst vor dem Alleinsein, Angst, nicht akzeptiert zu werden, Angst vor inneren und äußeren Verletzungen, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Angst, ein Versager zu sein. Ja, letztlich steht hinter allen Ängsten die Angst vor dem Verlust der eigenen Existenz, die Angst vor dem Tod. Wie ein roter Faden zieht sie sich durch alle Lebensalter und Lebensbereiche.

Typisch ist die Angst vor dem Unbekannten, dem Unerwarteten. So machen viele Menschen besonders dann, wenn Veränderungen im Leben anstehen, die Erfahrung der Angst. Das kleine Kind fürchtet sich vor fremden Menschen, vor dem Neuen, das zum Beispiel beim Eintritt in den Kindergarten oder die Schule auf es zukommt. Der heranwachsende Mensch erlebt die Herausforderung, erwachsen zu werden, oft besonders bedrohlich, weil er aus dem Schutzraum der Familie mehr und mehr herauswächst und damit allein im Leben stehen muss, das Sich-bewähren-müssen im Berufsleben, die Rolle als Ehemann und Familienvater: All das sind Verantwortlichkeiten, die Angst einflößen können. Aber auch die Angst vor dem Älterwerden ist schon bei jungen Leuten weit verbreitet. Angst, nicht mehr so schön zu sein, Falten oder Haarausfall zu bekommen, nicht mehr gebraucht zu werden, nicht mehr mitreden zu können. Mit zunehmendem Alter spielt dann die Angst vor Krankheiten eine wichtige Rolle.

So schreibt der Psychologe Fritz Riemann in seinem Buch "Grundformen der Angst" folgendes: Wenn nun Angst unausweichlich zu unserem Leben gehört, will das nicht heißen, dass wir uns dauernd ihrer bewusst wären. Doch sie ist gleichsam immer gegenwärtig und kann jeden Augenblick ins Bewusstsein treten, wenn sie innen oder außen durch ein Erlebnis konstelliert wird. Wir haben dann meist die Neigung, ihr auszuweichen, sie zu vermeiden, und wir haben mancherlei Techniken und Methoden entwickelt, um sie zu verdrängen, sie zu betäuben oder zu überspielen und zu leugnen. Aber wie der Tod nicht aufhört zu existieren, wenn wir nicht an ihn denken, so auch nicht die Angst.

Es scheint wohl normal zu sein, dass jeder Mensch Angst hat, auch wenn er es nicht zugibt. Zu bedroht, zu zerbrechlich ist das körperliche, aber auch das psychische Leben des Menschen. Auch der Stolz im Mensch des einundzwanzigsten Jahrhunderts muss sich selbst eingestehen, die Angst nicht besiegt zu haben. Denn Angst ist die psychische Reaktion auf Bedrohung. Gerade der moderne Mensch empfindet trotz aller Fortschritte eine Vielzahl an Bedrohungen: Überforderung im Beruf durch ständige Innovation und steigenden Leistungsdruck, psychischer Stress durch zunehmenden Egoismus im Umgang miteinander, Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und weltweiten Terrorismus. Vor allem aber das Ringen um die eigene Identität, weil die zentralen Fragen des Lebens unbeantwortet bleiben: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Die Sinnentleerung, das heißt der Verlust an Orientierung, macht den modernen Menschen anfällig für Ängste jeder Art. Statt Ängste zu verringern, leidet der moderne Mensch trotz Fortschritte in Medizin und Technik, trotz aufgeklärtem und emanzipiertem Bewusstsein an einer ständigen Zunahme der Angstbereitschaft - sehr zur Freude der Pharmaindustrie, die mit Beruhigungsmitteln und Tranquilizern riesige Gewinne einfährt.

Bei allen gesellschaftlichen und entwicklungspsychologischen Gegebenheiten ist Angst jedoch ein sehr persönliches und individuelles Problem. Jeder hat seine ganz persönliche Angst und ist mit ihr allein. Der eine hat Angst vor Einsamkeit. Der andere hat Angst vor Menschen oder Menschenansammlungen. Ein anderer bekommt Angstanfälle, wenn er mit dem Lift oder einer Seilbahn fahren will. Ein anderer kann sich nicht in geschlossenen Räumen oder auf weiten Plätzen aufhalten. Wieder ein anderer hat Angst vor harmlosen Tieren. Die Aufzählung verschiedener Ängste ließe sich beliebig fortsetzen. Millionen von Menschen, man spricht von fünfzehn Prozent der Bevölkerung, werden von ihr befallen.

Dann ist da noch die Angst nach schlimmen Erfahrungen. Tiefe Kränkungen, wie zum Beispiel Mobbingerfahrungen, Schockerlebnisse, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen oder Unfällen, erzeugen oft jahrelang anhaltende Angstzustände. Es handelt sich dabei oftmals um Zustände unbeschreiblicher Qual. Der Mensch fühlt sich ausgeliefert, entwürdigt, verletzt, preisgegeben. Dunkelheit bemächtigt sich seiner. Eine kalte Hand legt sich ihm ins Genick und drückt ihn zu Boden. Dabei können Atemnot, Beklemmungsgefühle, Schwindel, Benommenheit, Herzrasen, Zittern und Beben, Schwitzen, Übelkeit, Hitzewallungen oder Kälteschauer und vieles andere mehr empfunden werden. Besonders quälend ist das Empfinden, all diesem ausgeliefert zu sein, keine Chance zu haben, vielleicht sogar verrückt zu werden. Tiefe Kränkungen, wie zum Beispiel bei Vergewaltigungen oder sexuellem Missbrauch können so starke Empfindungen der Entwürdigung und des Grauens hervorrufen, dass der Mensch es in seiner Person nicht mehr aushält und er das Gefühl bekommt, nicht mehr sich selbst zu sein und gleichsam neben sich steht, sich wie von außerhalb beobachtet, als wäre er ein Fremder gegenüber sich selbst. Zustände, bei denen der Einzelne den Eindruck hat, nicht mehr sich selbst zu sein, sich nicht mehr erleben, nicht mehr spüren, nicht mehr kontrollieren und steuern zu können, erzeugen Angst und Hilflosigkeit.

Auch wenn nicht jeder Ängste dieser Ausprägung und Intensität erlebt, so beschäftigt doch jeden denkenden und bewusst lebenden Menschen die Frage: Wer bin ich eigentlich? Warum handle ich so, wie ich es tue, was ist meine Identität? Nur wer eine Standortbestimmung vollzogen hat, nur wer die Frage nach dem Sinn und Ziel seines Lebens beantworten kann, hat das Stehvermögen, die Herausforderungen des Lebens so zu bewältigen, dass er seine Angst in den Griff bekommt.

Um die unterschiedlichen Bedrohungen, Herausforderungen und Ängste unseres Lebens bewältigen zu können, brauchen wir die richtige innere Einstellung. Einige dieser Einstellungen möchte ich an dieser Stelle kurz ausführen.

Erstens: Wir brauchen ein gesundes Maß an Öffnung und Hingabebereitschaft, um mit anderen in Kommunikation, Freundschaft und Partnerschaft treten zu können.

Zweitens: Wir brauchen andererseits auch die Fähigkeit, uns gegenüber anderen Personen abgrenzen zu können, um sich selbst nicht zu verlieren, aber nur in dem Maße, dass man sich nicht isoliert oder zum Einzelgänger und Rechthaber wird.

Drittens: benötigen wir, um unser Leben meistern zu können, Zielstrebigkeit, Stetigkeit, Verlässlichkeit, Kontinuität und ein gewisses Maß an Beharrungsvermögen, um Verantwortung für uns selbst und andere Menschen übernehmen zu können.

Viertens: Im Gegensatz dazu steht die Notwendigkeit und Bereitschaft, das Erreichte, Gewohnte und Vertraute immer wieder loszulassen und seine Angst vor Veränderung zu überwinden. Nur wer loslassen kann, ist in der Lage, seine Existenzangst, ein Vorbote der in uns allen schlummernden Todesangst, zu bewältigen.

Diese vier in manchen Bereichen gegensätzlichen Einstellungen, befähigen uns, Ängste unterschiedlichster Art in den Griff zu bekommen und damit umzugehen. Allerdings ist dies ein Weg, der dem Einzelnen oftmals nicht leicht fällt, vor allem, wenn sein Innerstes getrieben und von Unsicherheit erfüllt ist. Hier die Balance zu finden zwischen Hingabebereitschaft und der Fähigkeit, sich abzugrenzen, ist für den verunsicherten Menschen nicht leicht. Dasselbe gilt für den Balanceakt zwischen Zielstrebigkeit, Stetigkeit und Verantwortungsbewusstsein auf der einen Seite und andererseits der Fähigkeit, alles loszulassen, um immer wieder flexibel reagieren zu können. So bewegt sich unser Leben einerseits zwischen den Gegensätzen von Hingabebereitschaft und Fähigkeit, sich abzugrenzen, andererseits zwischen Zielstrebigkeit und loslassen. Auch wenn dies hohe Anforderungen an den Einzelnen, vor allem an den schwachen und ängstlichen Menschen stellt, so ist es dennoch möglich.

Hier bietet sich Jesus als Helfer und Zufluchtsort an. Er ruft dem ängstlichen Menschen zu: "In der Welt habt ihr Angst, aber fürchtet euch nicht: Ich habe die Welt überwunden. Wie diese Hilfe aussieht, die er uns anbietet, werden wir jetzt behandeln.



Angst bewältigen mit Gottes Hilfe


Wie wir gehört haben, leiden alle Menschen mehr oder weniger an Ängsten. Es gibt berechtigte Ängste, die uns wie ein Warnsignal auf Gefahren aufmerksam machen und eine wichtige Schutzfunktion haben. Andererseits gibt es quälende, überzogene und situationsunangemessene Ängste, bei deren Bewältigung uns die Bibel Wege zeigt und Jesus uns helfen will.

Manche� Menschen leiden auch unter religiösen Ängsten. Dabei spielt die Angst vor Gott eine entscheidende Rolle. Angst, verdammt zu werden, weil man ein Sünder ist, und erkannt, dass man versagt hat. Diese Angst macht uns auf einen wichtigen Aspekt der göttlichen Wahrheit aufmerksam und hat durchaus ihre Berechtigung. Der natürliche Mensch ist erlösungsbedürftig und geht, auch wenn das heute unmodern klingt, in die ewige Verdammnis, wenn er nicht Jesus als seinen Heiland und Retter annimmt. Somit ist diese Angst für selbstgerechte Menschen ein durchaus ernstzunehmendes Alarmsignal. Allerdings gibt es dafür auch eine Lösung. Jesus bietet uns Vergebung für unsere Schuld an, und jeder, der an ihn glaubt, seine Sünden bekennt und mit ihm lebt, darf die Gewissheit haben, dass ihm alles vergeben und Gott ihm zum Vater und Jesus zum Freund geworden ist. Wenn dann noch Verdammungsängste auftreten, darf und soll der Mensch diesen in Glaubenszuversicht und Entschlossenheit entgegentreten und für sich die Erlösung in Anspruch nehmen.

Hier sind wir bei einem wichtigen Punkt der Angstbewältigung. Die Botschaft der Angst lautet oftmals: du schaffst es nicht; du hast keine Chance; alles ist sinnlos. Diese Botschaften müssen entkräftet werden. Gott ruft uns in seinem Wort zu, dass wir mutig und entschlossen sein dürfen im Vertrauen auf ihn. Gott ermutigt uns und verspricht und Hilfe. Die Angst lähmt, ist bedrohlich und pessimistisch. Die Botschaft Gottes und die Botschaft der Angst sind einander entgegengesetzt.

Nun geht es darum, dass die göttliche Wahrheit das Innere des Menschen erreicht und die Lügen der Angst entkräftet. Wie kann dies Geschehen? Denn der angsterfüllte Mensch ist zutiefst von der Wahrheit der Angstbotschaften überzeugt: Du schaffst es nicht; du wirst niemals herauskommen; die Sache geht ganz bestimmt schief; ich mache ja immer alles falsch; der Schmerz ist zu groß; ich werde mich nie mehr freuen können; bin zu schwach und zu unbegabt, um leben zu können; und und und.

Nun, wie gesagt, der angsterfüllte Mensch sollte die Zusagen Gottes trotz des inneren Widerspruchs ernst nehmen und sich sagen: Wenn ich in Christus nach Römer 7 eine neue Schöpfung, ein neuer Mensch geworden bin, dann gibt es einen Weg für mich. Vielleicht spüre oder erkenne ich diesen Weg noch nicht, aber er ist da und ich will lernen, ihn zu entdecken. Hier geht es um die Herausforderung des Glaubens. Es ist nicht leicht, an das Licht zu glauben, wenn man es nicht sieht und nur von Dunkelheit umgeben ist. Hier ist es wichtig, den angsterfüllten Menschen behutsam zu ermutigen, er braucht Verständnis in seiner Not. Er braucht unsere ermutigende, geduldige Begleitung.

Es sind zwei Gefahren, die es zu beachten gilt. Erstens: Der angsterfüllte Mensch darf nicht überfordert werden, denn wenn er bei dem Versuch, seine Situation zu ändern, scheitert, ist die Verzweiflung und Resignation größer als zuvor. Zweitens: Dennoch muss die Herausforderung bleiben, damit der Mensch nicht in seiner Angst hängen bleibt. Niemand kommt aus seiner Angst heraus, wenn er sich ihr nicht stellt. Angst muss bewältigt werden, in kleinen Schritten und geschützter Atmosphäre. Mann muss sich seiner Angst stellen, sie anschauen. Wird sie beim Anschauen übermächtig, dann besser wegschauen und sich mit etwas anderem beschäftigen, aber nicht verdrängen. Zu gegebener Zeit wieder hinschauen, bis die Angst, der Schmerz, das bevorstehende Ereignis, die Angst erzeugende Situation ihren Schrecken verliert. Das Ungeheuer Angst wird oftmals in Etappen besiegt. Wichtig ist, dass man dran bleibt.

Hier spielt das Vertrauen eine entscheidende Rolle. Ein Mensch hat es leichter, wenn er weiß: Ich bin nicht allein, meine Familie steht hinter mir, mein Seelsorger versteht mich, ein Therapeut begleitet mich. Entscheidend ist jedoch das Wissen: Jesus geht mit mir, er ist bei mir in der Angst, er geht mit mir durch die Angst, ich brauche nicht zu fliehen.

Oftmals übertragen sich Autoritätsängste, zum Beispiel Probleme mit dem Vater oder das Gefühl, von der Familie oder von Freunden allein gelassen worden zu sein, auf Gott: Unterdrückt der mich auch? Lässt er mich auch im Stich? Da dürfen wir voller Hoffnung sein in dem Wissen: Gott ist anders, er steht zu uns, er ist unser sicherer Ort, eine Burg der Zuflucht und des Schutzes. Allerdings nimmt er uns aus der Herausforderung, uns den Dingen des Lebens, auch unseren Ängsten zu stellen, nicht heraus, weil er uns zu mündigen Menschen und Persönlichkeiten formen will. Er ersparte es dem Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten nicht, die Feinde selbst zu vertreiben. Dieses Volk, das nur Schläge und Unterdrückung kannte, forderte er heraus, selbst zu kämpfen, selbst das Schwert in die Hand zu nehmen, auch wenn die Feinde übermächtig waren. So wurde aus diesem unterdrückten Sklavenvolk ein kämpfendes Volk. Er will auch uns aus der Sklavenmentalität gegenüber unseren Ängsten befreien. Und so wie er damals dem Volk Israel auf Schritt und Tritt zeigte: Ich bin bei euch in der Nacht als Feuersäule, am Tag als Wolkensäule, ich versorge euch mit Speise mitten in der Wüste, so ruft er heute noch jedem ängstlichen Menschen zu: Ich bin dein Trost, fürchte dich nicht vor mir, ich helfe dir durch deine Angst, vertraue mir, ich stehe dir bei, wenn es um die Bewältigung von Bedrohung und Überforderung geht. Durch die sanfte Berührung meines Geistes will ich dich heilen von deinem Schmerz. Ich will die Wunden der Kränkung, der Entwürdigung, der Respektlosigkeit gegenüber deiner Person heilen. Öffne dich mir und meinem heiligen Geist.

Aber er fordert uns auch heraus, indem er uns aufruft, seinem Wort und seinen Verheißungen zu glauben. Er möchte nicht, dass wir durch Unglauben der Resignation die Oberhand lassen. Er zeigt uns deutlich, dass Angst letztlich Misstrauen, mangelnder Glaube und damit Sünde ist. Aber er verurteilt uns deswegen nicht, sondern er erweist sich als der gute Hirte, der seinen Schafen nachgeht und sich für sie aufopfert.

So stellt er die zerbrochene Vertrauensfähigkeit auf eine zweifache Weise wieder her. In seiner Gnade begegnet er uns geduldig und liebevoll durch seinem Geist, durch Zuwendung und Trost. Durch seinen Geist fordert er uns auf, der Wahrheit zu glauben und die Lügen der Angst zu entlarven und zurückzuweisen.

So entwickelt sich im angsterfüllten Menschen eine neue geistliche Identität, die nach und nach auch mit dem Herzen die Worte begreift: In Christus bin ich wirklich eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, neues ist geworden. Christus in mir ist größer als alles Zerstörerische, Negative und Dunkle. Auch ich bin dazu berufen, im Leben mit Christus zu herrschen und brauche mich nicht beherrschen zu lassen.
Es ist die alles überragende Botschaft: Weil Gott mich liebt, darf ich sein. Nichts kann scheiden von seiner Liebe, weder Hohes noch Tiefes noch Mächtiges. Weil er JA zu mir sagt, darf ich leben.

Wenn diese Botschaft das Innere eines Menschen erreicht, schmilzt die Angst wie ein Eisberg oder wie Wachs in der Sonne. Die durch die Angst zerstörte Vertrauensfähigkeit wird wieder hergestellt und� der Mensch� wird heil im Vertrauen zu Gott.

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Ein Artikel von www.glaube.de
Textbearbeitung: Abschriften der Manuskripte von Kassetten für Glaube.de: Ulrike Hahn mit dem Verlagsteam des De `Ignis Wohnheimes ***********************************************************
Eingereicht vom Herausgeber/Autor:
Winfried Hahn, Heimleiter, De`Ignis Wohnheimes für psychisch kranke Menschen (Herausgeber : Verlag Stimme des Glaubens)
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